Die Ausgangslage für die Höfner Bezirksrats-Nachwahl vom 29. November ist für die SP schwierig. Der erste Wahlgang vom vergangenen Wochenende hat SP-Kandidat Guy Tomaschett mit einigem Abstand hinter die Kandidatin der SVP und mit relativ geringem Vorsprung vor den Kandidaten der Unabhängigen gesetzt. Inzwischen haben diese beiden zutiefst bürgerlichen Parteien erklärt, zur Nachwahl anzutreten. Womit die Stärkeverhältnisse sich somit kaum verändern, kaum Bewegung zugunsten der SP als wahrscheinlich erscheint. Angesichts dieser Situation tritt Guy Tomaschett nicht mehr zur Nachwahl an.
Macht vor Erfahrung
Es zeigt sich, dass in der Höfe eine gesellschaftliche Entwicklung eingetreten ist, wo nicht mehr ausgewiesene politische Arbeit und Erfahrung zählt (Guy Tomaschett war Kantonsrat, 2014-2026 Bezirksrat, davon ab 2020 Bezirks-Schulratspräsident). Sondern Machtstreben hin zur Dominanz, besonders ausgeprägt von Seiten der SVP.
Dank an WählerInnen
Die SP dankt allen WählerInnen, die Guy Tomaschett ihr Vertrauen geschenkt haben. Es sind immerhin 32 Prozent. Dank gilt auch den Mitgliedern des Unterstützungskomitees aus vier Parteien, die für eine vielfältig zusammengesetzte Exekutive und für einen verdienten Politiker eingetreten sind. Die SP Höfe wird sich weiterhin für die sozialen Aufgaben im Bezirk Höfe einsetzen: Eine starke, attraktive Volksschul-Oberstufe, ein qualitativ gutes Spital, eine sichere und bezahlbare Energieversorgung und ein unabhängiges Gerichtswesen.